Der Karpfen gehört mit vielen anderen Weißfischen zur Familie der Cyprinide. Der Karpfen ist keinesfalls ein Einzelgänger, sondern hält sich gerne in kleinen Schwärmen auf. Ursprünglich stammt der Karpfen aus Asien und wurden von Römern in die heimischen Gewässer gebracht. Heute findet man den Karpfen fast überall.
Die Merkmale
Wie jeder Fisch, hat auch der Karpfen einige Merkmale, die ihn von anderen Fischen unterscheidet. Der Körper des Karpfens ist seitlich recht flach und die Rückenflosse und die Schwanzflosse sind ebenfalls flach. Das Maul des Karpfens ist recht eng und neben diesen sind die bekannten zwei langen Barteln zu finden. Ein Karpfen kann eine Länge von bis zu 1,20 m erreichen und sogar über 40 kg schwer werden. Karpfen können ein sehr Alter ereichen, ein Karpfen mit einem Alter bis zu 40 Jahren ist keine Seltenheit. Es gibt mehrere Arten des Karpfens. Zum einem den Wildkarpfen, den Schuppenkarpfen, der Zeilkarpfen, der Lederkarpfen und den sehr weit verbreiteten Spiegelkarpfen. Natürlich kennt jeder auch den bekannten, japanischen Koi-Karpfen.
Ernährung und Lebensraum
Der Karpfen liebt es im warmen und flachen Süßwasser und fühlt sich deswegen in Teichen, Baggerseen oder langsam strömenden Flüssen sehr wohl. Zum Großteil ernährt sich der Karpfen von kleinen Tieren, die auf den Boden des Teiches oder ähnliches verweilen, wie zum Beispiel Insektenlarven, Schnecken, Würmer. Meist ist der Karpfen sehr gutmütig und nur sehr selten aggressiv, es kann aber passieren, dass den Karpfen auch der Jagdinstinkt packt und er kleine Fische verschlingt.
Die Fortpflanzung
Die Familie der Karpfen gehört zu der Gruppe der Sommerlaicher, das bedeutet sie laichen zwischen Mai und Juli bei Temperaturen über 18°C. Die Fische treffen sich zur Paarung in pflanzenreichen und warmen Bereichen. Hierbei treibt das Männchen das Weibchen in einem Laichspiel zur Abstimmung ihrer Laichbereitschaft ein. Nach einige Stößen in die Seite des Weibchens, lässt dieses die Eier fallen und das Männchen befruchtet diese, danach schwimmen die Fische wieder in ihre üblichen Gewässer zurück.














